Was kostet ein Telefonservice? Ehrlich gerechnet.
Die Preise sehen auf den ersten Blick ähnlich aus. Teuer wird es durch die Art, wie abgerechnet wird.
Drei Arten abzurechnen
Pro Anruf
Typisch bei Telefonservices mit Menschen: eine Grundgebühr und dazu etwa 1 bis 2 € pro angenommenem Anruf. Bei zehn Anrufen am Tag sind das schnell mehrere hundert Euro im Monat.
Pro Minute
Typisch bei vielen KI-Diensten: ein Paket mit Freiminuten, danach meist 20 bis 35 Cent pro Minute. Das klingt wenig – aber Sie können nicht steuern, wie lange Ihre Anrufer reden.
Fester Monatspreis
Ein Preis für eine bestimmte Zahl von Anrufen, egal wie lange sie dauern. Sie wissen am Monatsanfang, was es kostet. So rechnen wir bei Empfangwerk ab.
Worauf Sie achten sollten
- Einrichtungsgebühr. Manche Anbieter verlangen mehrere hundert Euro vorab.
- Mindestlaufzeit. Zwölf oder 24 Monate sind keine Seltenheit.
- Aufpreise. Für Nachtzeiten, Wochenenden oder weitere Sprachen.
- Was passiert über dem Kontingent? Wird abgeschaltet, teuer nachberechnet – oder nur informiert?
So rechnen Sie es für sich aus
- Zählen Sie eine Woche lang, wie viele Anrufe Sie verpassen oder lieber nicht angenommen hätten.
- Mal vier ergibt grob Ihre Anrufe im Monat.
- Rechnen Sie jedes Angebot mit dieser Zahl durch – inklusive Einrichtung, auf zwölf Monate verteilt.
Ein Beispiel: 60 Anrufe im Monat, je drei Minuten. Pro Anruf zu 1,50 € sind das 90 € plus Grundgebühr. Pro Minute zu 0,25 € sind es 45 €. Bei Empfangwerk Basis sind es 29 € – egal, wie lange gesprochen wird.